Projektpartner

Im Folgenden sollen alle beteiligten Partner mit den für das beantragte Vorhaben relevanten Aktivitäten und ihren Eigenbeiträgen aufgeführt werden.

Assoziierte Partner:

Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung Bremerhaven, Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft (AWI)

Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF). Ein Forschungsschwerpunkt ist die Klima- und Umweltforschung in der Arktis, Antarktis und den gemäßigten Breiten. Das Institut besitzt eine anerkannte Expertise auf dem Gebiet numerischer Modellierung von Ozean, Meereis und Atmosphäre sowie beim Datenmanagement und wissenschaftlichen Datenbanken.

Im Rahmen der D-Grid Initiative hat sich das AWI schon frühzeitig für die Verbreitung der Grid-Technologie eingesetzt und hat in der Klimacommunity auf diesem Gebiet eine führende Rolle inne. Es koordiniert das Projekt „Collaborative Climate Community Data and Processing Grid - C3Grid" und tritt dort als Datenprovider sowie als Betreiber des Portals und des Dateninformationsdienstes auf. Im Rahmen des Projektes „Interoperabilität und Integration der VO-Managementtechnologien im D-Grid" (IVOM) hat das AWI bereits an Konzepten zur Einbindung von SAML-Autorisierung in Grid-Systemen gearbeitet.

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Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation

Das Fraunhofer IAO ist seit 25 Jahren eine führende Einrichtung im Bereich Technologie management für Informations-, Kommunikations- und Software technik. Es unterstützt Unternehmen darin, wichtige Technologien zu erkennen, individuell anzupassen und einzusetzen und führt dazu Projekte in den Gebieten Software-Management, Software-Engineering, Software-Architekturen, Grid Computing, DV-Konzeptionen mit Wirtschaftlichkeits betrachtungen, dezentrale Organisationskonzepte und Service Engineering u. a. für Auftrag geber aus den Bereichen Maschinenbau, Chemie, öffentliche Verwaltung und Gesundheits wesen sowie bei Software-Herstellern und -Anbietern durch.

Das Fraunhofer IAO ist seit 2001 an der Entwicklung und dem Aufbau des Fraunhofer Ressource Grids beteiligt und insbesondere für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Grid-Portals verantwortlich. Es arbeitet im Rahmen von D-Grid in verschiedenen Fachgebieten, darunter auch in der Portalentwicklung. In den Communities MediGRID und PartnerGrid ist es für die Nutzerverwaltung und die Nutzerzugänge zuständig und hat dort bereits einen ersten Prototypen für ein Proxy Upload Tool entwickelt, um den zertifikatsbasierten Nutzerzugang ins Grid zu erleichtern.

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Abteilung Medizinische Informatik, Klinikum der Universität Göttingen

Die Abteilung Medizinische Informatik der Georg-August-Universität Göttingen hat verschiedene Schlüsselelemente für IT-Infrastrukturen entwickelt, die für die sichere Integration von Datenbeständen aus unterschiedlichen Quellen und für verschiedene Zwecke benötigt werden. Dazu zählen Authentifizierungssysteme für Nutzer sowie Lösungen für die Verwaltung von Zugriffsberechtigungen. Diese Entwicklungen waren auch Teil der Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen, wie z.B. der Partnerinstitution in Boston, USA. Teile dieser Arbeiten reichen bis in die frühen 90er Jahre zurück. Erste Ergebnisse sind in Göttingen installiert worden. Die ökonomischen Aspekte der verfügbaren Lösungen führten zu einem neuen Ansatz mit verschiedenen Forschungsnetzwerken. Derzeit arbeitet die Abteilung an einem Lösungsansatz, der sowohl für die klinische Seite als auch für die Forschung verwendet werden kann. Die Abteilung kooperiert bei der Entwicklung und Spezifizierung von Schnittstellen mit der Betriebseinheit Informationstechnologie des Universitätsklinikums. Sie verfügt über praktische Erfahrungen mit DICOM, HL7, CDISC und anderen Spezifikationen für klinische Studien.

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DAASI International GmbH, Tübingen

Die DAASI stellt ihren Kunden - insbesondere aus dem Forschungsumfeld - in Form von Beratung, Konzeption, Entwicklung, Implementierung und Schulung modernste Technologie in benutzer freundlichen Anwendungen zur Verfügung. Expertise liegt v.a. in den Bereichen IT-Security, AAI, Identity-, Informations- und Wissensmanagement sowie im Grid-Computing vor. DAASI ist im Projekt „TextGrid - Modulare Plattform für verteilte und kooperative wissenschaftliche Textdatenverarbeitung - ein Community-Grid für die Geisteswissenschaften" als Infrastrukturentwickler beteiligt. Gegenwärtig hat DAASI 6 Mitarbeiter.

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DFN

Der Verein zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes - DFN-Verein - ist die zentrale Einrichtung der Wissenschaft in Deutschland für Entwicklung und Betrieb einer ihr eigenen Kommunikationsinfrastruktur, dem Deutschen Forschungsnetz und umfasst mit über 300 institutionellen Mitgliedern praktisch alle deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie zusätzlich forschungsnahe Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Neben der technischen Plattform des DFN, dem glasfaserbasierten Wissenschaftsnetz „"X-WiN"", werden Kommunikations dienste bereitgestellt, die in technischer, organisatorischer und administrativer Hinsicht auf die Belange von Wissenschaft und Forschung zugeschnitten sind. Zu diesen Diensten gehören z. B. auch der Betrieb einer DFN-PKI mit der Möglichkeit der Ausstellung von Zertifikaten in verschiedenen Sicherheitsniveaus und der Aufbau und Betrieb einer AAI, bei der sowohl der Betrieb zentraler Komponenten Server als auch die Koordination vom DFN-Verein wahrgenommen werden. Im Rahmen des D-Grid Integrationsprojekts (DGI-1 und DGI-2) war und ist der DFN-Verein gemeinsam mit dem RRZN für das Fachgebiet 3 - Sicherheit - verantwortlich.

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Regionales Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN)

Das Regionale Rechenzentrum für Niedersachsen (RRZN) bietet als zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover (LUH) IT-Dienste und IT-Infrastruktur für Forschung, Lehre und Verwaltung an. Darüber hinaus versorgt das RRZN in regionalen und überregionalen Verbünden Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit IT-Ressourcen und -Diensten.

Über verschiedene Fachgebiete des D-Grid Integrationsprojekts ist das RRZN eng in sämtliche Betriebsfragen der D-Grid Infrastruktur (u. a. Referenzinstallation, Sicherheit, Betriebskonzept, Policies) eingebunden. Im FG-3 ist das RRZN gemeinsam mit dem DFN-Verein für die zentralen Aspekte der Sicherheit und im FG-5 für das Accounting im D-Grid verantwortlich. Gemeinsam mit FhG SCAI koordinierte das RRZN das D-Grid Projekt IVOM. Als Konsortialführer der Projekts GDI-Grid vertritt das RRZN weiterhin eine Community im D-Grid.

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Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut AEI)

Das AEI ist eines der weltweit führenden Institute in der Gravitationsastronomie-Forschung und ist in verschiedene internationale Grid-Aktivitäten eingebunden. Das für GEO600 entwickelte Triana Workflow Managementsystem war neben dem Simulations-Framework Cactus eine der im EU-geföderten GridLab-Projekt verwendete Grid-Applikation. Über Verbindungen von GEO600 zum US-amerikanischen Partnerprojekt LIGO partizipierte das AEI durch die Bereitstellung von Spezifikationen und Ressourcen sehr eng am GriPhyN-Projekt. Das AEI ist außerdem einer der Co-Entwickler der peer-to-peer Einstein@Home Software, welche im Rahmen des AstroGrid-D-Projekts gridifiziert wurde und seit Oktober 2007 im Produktionsbetrieb auf nahezu allen verfügbaren Rechenressourcen im D-Grid sowie im Open Science Grid (OSG) läuft.

Die eScience-Gruppe des AEI engagiert sich seit Jahren aktiv im Rahmen des Open Grid Forums für eine Standardisierung und Generalisierung weltweiter Grid-Aktivitäten. Als Partner im GridLab-Projekt leistete das AEI wesentliche Arbeiten zur Entwicklung generischer Grid- Middleware-Schnittstellen und Grid-Portale. Hieraus entstanden das Grid Application Toolkit und das GridSphere Portal Framework, die im D-Grid in mehreren Community Grids eingesetzt werden und Bestandteil der D-Grid-Integrationsplattform des derzeitigen DGI-2-Projekts sind.

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